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Kitesurfen und Windsurfen lernen am Steinhuder Meer auf Fehmarn und Tarifa nur 99 Euro - Surfers Paradise
Kitesurfen lernen in unserer Kitesurfschule am Steinhuder Meer auf Fehmarn und in Tarifa. Kitesurfing ist der Trendsport. Kitesurfen oder auch Kiteboarden ist aus dem Windsurfen entstanden, wobei man anstelle des Segels einen �Kite� (Lenkdrachen) f�r die Fortbewegung verwendet. Der Sportler befindet sich dabei auf dem �Board�, einer Art Surfbrett, und wird gezogen durch einen �Kite�, auch Windschirm oder kurz Schirm genannt. Das Board Das Kitesurfboard ist �hnlich wie ein Wakeboard, Snowboard oder Surfbrett aufgebaut; typischerweise ist es zwischen 120 und 165 cm lang und etwa 26 bis 45 cm breit. Die Kraft�bertragung der Steuerungsbewegungen der F��e auf das Brett erfolgt in den meisten F�llen �ber Fu�schlaufen, doch es werden vereinzelt auch feste Bindungen eingesetzt. Damit das Brett nach einem Sturz nicht wegtreibt, sichern einige Kiter ihr Board �ber eine aufrollbare Leinenverbindung, der sogenannten Boardleash. Diese ist mit dem Trapezgurt verbunden und sollte aus Sicherheitsgr�nden nur mit einem Helm und einer Prallschutzweste verwendet werden. Die Mehrzahl der Kiter verzichtet daher auf die Leash, da ein verlorenes Brett auch erschwommen werden kann. Anf�ngern ist von einer Leinenverbindung aus Sicherheitsgr�nden abzuraten. Insbesondere die Verwendung der weit verbreiteten elastischen Leash ist zu vermeiden, da im Fall eines Boardverlustes das Brett leicht zu einem gef�hrlichen Federgeschoss werden kann. Kitesurfboards weisen harte, scharfe Kanten und eine widerstandsarme, flache Bauweise auf. Neben diesen klassischen Kitesurfboards werden teilweise auch klassische Surfboards, beispielsweise zum Wellenreiten, verwendet. Der Schirm Kites gibt es in unterschiedlichen Ausf�hrungen, die sich auch in Angriffsfl�che und Winkel des Windes unterscheiden. Mittels Leinen kann der Lenkdrachen so gesteuert werden, dass die auf den Sportler ausge�bten Kr�fte in Richtung und St�rke variieren. Die Gr��e des Schirmes und die L�nge der Leinen vom Gurtzeug zum Schirm sind auch von der Windst�rke abh�ngig. St�rkere Winde erfordern kleinere Schirme, um �berbelastungen zu vermeiden. Besonders Anf�nger sollten darauf achten, keinen zu gro�en Drachen zu verwenden. Neuere Drachen sind mit einer �Depower�-M�glichkeit ausgestattet, wodurch die auftretenden Kr�fte verringert werden k�nnen. Unter Verwendung von �Depower� wird der Winkel des Drachens zum Wind reduziert, sodass sich weniger Wind im Schirm f�ngt und der Zug des Drachens abnimmt. Aufbau des Schirms Softkites, Ram-Air-Kites oder Matten sehen aus wie Gleitschirme und eignen sich vor allem zur Benutzung an Land, z.B. beim Snowboarden oder Allterainboarden. Es gibt aber auch Softkites mit geschlossenen Zellen, die man zum Surfen auf dem Wasser benutzen kann. Der Begriff Ram-Air bezieht sich auf die Stauluft zwischen Ober- und Untersegel, durch die der Schirm seine Form erh�lt. Die Flugstabilit�t wird grundlegend durch Waageleinen erzeugt. Softkites kommen z. T. mit 3 Leinen aus; manche Matten haben Ankn�pfpunkte wie Tubekites (4-Leiner). Tubekites - C-Kites: besitzen Luftschl�uche (Tubes). Einen Frontschlauch, der dem Schirm eine �C-Form� gibt und mehrere Querschl�uche (Struts), die der �Segelfl�che� Stabilit�t geben. Diese Luftkammern werden vor dem Start auf einen Druck von ca. 6-8 psi aufgepumpt. Sie verhindern nach einer Wasserlandung das Versinken des Schirms und erleichtern so den Wasserstart. Tubekites - Bow-Kites: Neben einem flacheren �C� besitzt der Bogenschirm �Waageschn�re� mit mehreren Ankn�pfungspunkten am Drachen. Durch diese optimierte Form und �Aufh�ngung�, kann man durch Wegschieben der Bar, den Anstellwinkel des Drachens zum Wind �ber einen im Vergleich gr��eren Bereich, bis nahezu 100 % Depower verstellen, d. h. im Normalfall zieht der Kite den Surfer nicht mehr unvermittelt nach Lee (siehe Gefahren). Tubekites - Delta-Kites : Delta-Shape Kites sind eine Weiterentwicklung der Bowkites. Von der franz�sischen Kitesurfmarke F-one Kites wurden sie 2007 auf den Markt gebracht und schnell von anderen Marken nachgeahmt. Sie werden mit 4-5 Leinen geflogen. Wie die Bowkites bieten sie eine fast 100%ige Depower und tragen dazu bei den Sport sicherer zu machen. Auch Deltakites haben an der Fronttube Bridles (Waageleinen) die es m�glich machen den Kite in einen Steileren Anstellwinkel zum Wind zu stellen und dadurch leichter und sicherer f�r Anf�nger und Einsteiger zu fliegen sind. Wie der Name schon sagt haben die Kites eine delta Form und �hneln den Bowkites. Deltakites sind zurzeit die Kites mit den besten Wasserstart Eigenschaften. Sobald sie auf dem Wasser oder Schnee liegen, treiben sie an den Windfensterrand und lassen sich durch ziehen an der jeweiligen Steuerleine aus dem Wasser starten. Die zurzeit bekanntesten und meist verkauften Deltamodelle sind Der F-one Bandit und der North Evo. Verbindung zur Bar: Steuerung und Sicherheitsleinen 4-Leiner: Zwei Leinen sind f�r die �bertragung der Zugkr�fte zust�ndig. Sie werden in der Mitte zur Depower-Leine zusammen gef�hrt und �ber eine zentrale Durchf�hrung sowie einer Schlaufe am Ende (chicken loop) am Trapezhaken befestigt. Die anderen zwei Leinen (Lenkleinen oder auch Bremsleinen) werden links und rechts an den Enden der Bar befestigt. Sie erm�glichen weitere aerodynamische Manipulationen wie: Lenken, Anstellwinkel ver�ndern, Anbremsen. 5-Leiner: Die 5. Leine ist zentral oder als �Y� an der Vorderkante der Fronttube befestigt. Der Drachen kann durch Zug an dieser Leine drucklos auswehen, was einen Gewinn an Sicherheit bedeutet. Beim Start aus dem Wasser hilft sie au�erdem, den Drachen in eine g�nstige Startposition zu bringen (Umklappen). Eine trimmbare f�nfte Leine dient der Stabilisierung des Drachenprofils und erweitert somit den nutzbaren Windbereich. 2-Leiner: Ein Zwei-Leiner l�sst nur eine eingeschr�nkte Depower des Schirms zu. Durch Loslassen der Bar kann der Schirm in einer Notsituation sofort an einer der Leinen auswehen. Er h�ngt dann nur noch an der Sicherheitsleine, die oft am Trapez, fr�her am Handgelenk befestigt wird. Meist in der Anf�ngerschulung eingesetzt. Start des Kites Die Vorgehensweise beim Start des Schirms ist vom eingesetzten System abh�ngig. Beim Tubekite ist ein Starthelfer sinnvoll. Er fixiert den Schirm am Windfensterrand, wo der Schirm nicht so viel Zug entwickelt, so dass der Sportler den Schirm gefahrlos in den Zenit fliegen kann. Ohne Starthelfer kann der Schirm an einer umgeschlagenen Schirmecke mit Sand(s�cken) am Boden gehalten werden. Zum Start werden die Sands�cke durch Zug an den betreffenden Leinen abgeworfen und der Schirm steigt zum Himmel auf. Bestimmte Ram-Air-Schirme k�nnen auch ohne Helfer gestartet werden. Diese Drachen sollten aber auch nicht wirklich in der direkten Leistungszone gestartet werden - es sei denn der Wind ist unter 3 bft. . Aus Sicherheitsgr�nden ist aber auch bei diesen Schirmen ein Helfer angebracht, der den Sportler davor bewahrt, ungewollt nach vorne gezogen zu werden. Das gilt, insbesondere bei extrem viel Wind, auch f�r den Tubekite-Start. Start nach Absturz Nach einer Wasserlandung von Tubeschirmen versucht der Kitesurfer den Drachen durch Be- und anschlie�endes Entlasten (in Richtung des Schirms schwimmend) der Frontleinen den Schirm auf den �R�cken�, d. h. die Schirm-Oberkante zu legen. Durch Steuerbewegungen, meist an einer der Bremsleinen, wird der Schirm vorsichtig aus der Leistungszone zum Windfensterrand bewegt. Dort kann der Schirm durch Zug an der nach oben weisenden Seite wieder gestartet werden. Systeme mit 5. Leine am Frontschlauch (vorderer, c-f�rmiger Schlauch) vereinfachen das Umklappen des Drachens und damit den Wasserstart. Insbesondere ist damit auch ein Start in der Leistungszone m�glich, der bei Tubeschirmen ansonsten sehr gef�hrlich werden kann (�Russenstart�), weil der Sportler je nach Windzug nach oben und vorne gerissen wird. Liegt der Schirm andersherum, ist ein sog. R�ckw�rtsstart m�glich, wenn der Schirm eine entsprechende Vorrichtung hat. Mattenschirme (3-/4-Leiner) lassen sich recht einfach durch Ziehen an den Backleinen (Leinen, die an der Hinterkante des Schirms angebracht sind) r�ckw�rts starten. Der Drachen erhebt sich dann r�ckw�rts fliegend und kann nach Erreichen von einigen Metern H�he durch eine 180�-Drehung wieder in die Vorw�rtsposition gebracht werden. Einige Tubeschirme haben zum R�ckw�rtsstart spezielle Leinen, die �ber ein Umlenksystem oder direkt auf die Hinterkante des Schirms wirken, was ein R�ckw�rtsfliegen m�glich macht. R�ckw�rtsstart-Systeme sind insbesondere zur Benutzung auf dem Land (auf Schnee) vorteilhaft. Die sogenannten Bow-Schirme haben die Haupttube bogenf�rmig nach hinten geschnitten, sodass der Schirm nicht mehr mit der gesamten Vorderkante auf Land oder Wasser aufliegt. Durch eine aufgef�cherte Anlenkung der vorderen Leinen sind zus�tzlich die Ohren vom Untergrund bzw. Wasser abgehoben. Beim Relaunch kann sich ein solcher Schirm ohne direkt auf dem �R�cken� zu liegen, ans Windfenster bewegen und wieder hochsteigen. Der �bergang aus der Powerzone ist wesentlich schneller und weicher. Delta-Shape Kites sind zurzeit die Kites mit den besten Wasserstart Eigenschaften. Sobald sie auf dem Wasser oder Schnee liegen, treiben sie an den Windfensterrand und lassen sich durch ziehen an der jeweiligen Steuerleine aus dem Wasser starten. Steuerung Mit einer �Lenkstange� (Bar) wird es dem Kitesurfer erm�glicht, �ber die Leinen den Flug des Schirms im Windfenster zu steuern. Zur Richtungs�nderung wird der Drachen behutsam auf die andere Seite bewegt und die dann erfolgende Halse mit der Kantensteuerung des Brettes unterst�tzt. Der Kitesurfer regelt seinen Kurs und seine Geschwindigkeit �ber die Steuerung des Schirms und des Brettes. Die Kurse zum Wind k�nnen �hnlich wie ein Segler oder Windsurfer gew�hlt werden, das hei�t gegen den Wind kann aufgekreuzt werden. Unterschiede ergeben sich gegen�ber den anderen Segelsportlern unter anderem durch die Eigengeschwindigkeit und die Flugh�he des Drachens. Letztere betr�gt je nach Leinenl�nge �blicherweise, maximal 27 Meter. In dieser H�he ist der Wind meist st�rker, konstanter und frei von Turbulenzen. Fliegt der Sportler den Drachen in voller Fahrt nach hinten oben, wird er durch den Auftrieb des Drachens in die Luft getragen. Es lassen sich gro�e Spr�nge � teils schon Fl�ge � vollbringen. Rekorde Bei Spr�ngen liegt der Rekord f�r die H�he bei ca. 10 Metern offiziell (bei 48 Metern inoffiziell) und einer Weite von 250 Metern, f�r die Dauer bei 8 Sekunden offiziell (bei 13 Sekunden inoffiziell w�hrend eines Freestyle Heats (Freistilwettkampfes) bei der Kitesurf Trophy am Gr�nen Brink auf Fehmarn). Am 30. Mai 2005 wurde auf dem Cooking Lake bei Edmonton, Alberta von einem Snowkiter, d. h. beim Kitesurfen auf Schnee, die Geschwindigkeit von 108 km/h erreicht. Die h�chste bislang in einem Wettkampf erreichte Geschwindigkeit auf dem Wasser betr�gt 55,147 Knoten (102 km/h) und wurde 2008 in Deutschland auf der Nordsee von Tilman Heinig aufgestellt. Gefahrenpotenzial Kiten birgt wie jede Wasser- und Flugsportart eigene Risiken, die sich nur schwer auf ein Minimum reduzieren lassen. Unf�lle sind h�ufig auf schlecht ausgebildete, auch leichtsinnige Kitesurfer sowie M�ngel bei der Ausr�stung zur�ckzuf�hren. Insbesondere �ber Land und bei festen Hindernissen ist der Kitesurfer in Gefahr. Da Kitesurfen noch eine recht junge Sportart ist und viele (vorwiegende zwischen 15 und 25 Jahren) Kitesurfer ihr K�nnen �bersch�tzen gibt es regelm��ig Unf�lle, nicht selten mit schweren Verletzungen. Durch neue Kites und ein zunehmendes Bewusstsein wird Kiten aber immer sicherer. Die Risiken sind statistisch gesehen gegen�ber anderen durchschnittlichen Sportarten nur etwas erh�ht und liegen deutlich unter verletzungstr�chtigen Sportarten wie Fu�ball oder Skifahren. Sicherheitstipps Wind- und Wetterverh�ltnisse beachten Niemals kiten bei ablandigem Wind (Gefahr des Abtreibens) Den richtigen Aufbau des Kitematerials vor dem Start pr�fen Ein sicheres Ausl�sesystem (Safety) benutzen Kite, Leinen und Bar auf Abnutzungserscheinungen pr�fen, ggf. Teile ersetzen Abstand zu anderen Wassersportlern und Strandg�sten halten (2-fache Leinenl�nge) Vorsicht bei Aufwinden (Deiche, Uferb�schungen) Schutzkleidung tragen (Helm, Prallschutzweste), insbesondere bei Benutzung einer Boardleash Revierverh�ltnisse (Str�mungen, Riffe, Sandb�nke usw.) in Betracht ziehen M�glichst nicht alleine kiten gehen, Start-/Landehelfer nutzen Quelle: wikipedia
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